NEWSletter Nr. 01/2020
OECD-Studie: Dream Jobs? / Neue AMS New Skills Gespräche / Interview: Grafik Designerin / Cedefop: Lifelong Guidance Inventory
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Willkommen beim ibw NEWSletter Berufsinformation Nr. 01/2020
Der ibw NEWSletter Berufsinformation berichtet über interessante Themen und aktuelle Termine aus dem Bereich der Bildungs- und Berufsinformation. Wir freuen uns, wenn Sie unser Serviceangebot, ermöglicht durch BMDW und WKÖ, weiterempfehlen!
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NEWSletter-Bildungs-ABC
symbolischer Kopf mit Puzzelstück

In unserem aktuellen Bildungs-ABC widmen wir uns dem Begriff NQR Servicestelle.

» NEWSletter-Bildungs-ABC

OECD: Dream Jobs?
Teenagers‘ Career Aspirations and the Future of Work
Cover OECD Dream Jobs 
Im Rahmen der letzten PISA Studie (2018) wurden rund 500.000 15-jährige Schülerinnen und Schüler aus 79 Ländern dazu befragt, in welchen Berufen sie erwarten, im Alter von 30 Jahren zu arbeiten. Außerdem wurde weitere Aspekte zur Karriereplanung und Berufsinformation abgefragt, etwa, woher die Jugendlichen ihre Informationen über die Berufswelt beziehen. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden von der OECD kürzlich unter dem Titel „Dream Jobs?“ veröffentlicht.

Wie die Ergebnisse zeigen, konzentrieren sich die Erwartungen der 15-Jährigen auf nur wenige, meist sehr traditionelle Berufe. 47 % der befragten Jungen und 53 % der Mädchen meinen, dass sie im Alter von 30 Jahren in einem von nur 10 Berufen tätig sein werden. Sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen sind Manager/in, Arzt/Ärztin, Lehrer/in, Rechtsanwältin/-anwalt, Polizist/in und Architekt/in unter den Top10. Bei den Mädchen weitere Gesundheits- und Sozialberufe sowie Designerin und bei den Jungen Technische Berufe und Sportler. 

OECD (2020): Dream Jobs? Teenagers‘ Career Aspirations and the Future of Work.

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AMS New Skills Gespräche: Von Arbeitszeitmodellen, digitalien Werkzeugen und Melkrobotern
AMS New Skills Gespräche 
Im Rahmen der AMS-New-Skills-Gespräche wurden im Jänner acht neue Interviews zum Wandel der Arbeits- und Berufswelt im Zeichen der Digitalisierung und die Auswirkungen auf den Kompetenzbedarf veröffentlicht. 

In den aktuellen Interviews (durchgeführt von ibw und öibf) berichten beispielsweise Klaus Hochreiter über das Dreißig-Stunden-Modell in seinem Unternehmen, Martin Hirt über den Nutzen von Melkrobotern in der österreichischen Landwirtschaft, Nikolaus Panzera über die vollautomatische U5 oder Ulrike Domany-Funtan über das Ziel, die digitalen Kompetenzen der gesamten Bevölkerung zu steigern.

Interviews zum Download:

> Martin Hirt: Referent für Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft beim LFI
> Julia Stone, Director Digital & Innovation bei der Billa AG
> Klaus Hochreiter, Geschäftsführer bei eMagnetix
> Alredo Virgillito, Wissenschaftler an der TU Dortmund
> Nikolaus Panzera, Projektleiter der U-Bahnlinie U5
> Ulrike Domany-Funtan, Generalsekretärin des Vereins „fit4internet"
> Anna Mikheeva, Projektreferentin bei der k.o.s. GmbH Berlin
> Eva King, Geschäftsführerin des Digitalen Campus Vorarlberg

» Alle Interviews der Reihe


Nachlese ibobb Fach- und Werktagung 2019
cover ibobb Fachtagung 
Von 24. bis 25. Oktober 2019 fand im WIFI Salzburg die 1. bundesweite ibobb-Fach- und Werktagung statt. Ziel war es relevante Multiplikatoren und Multiplikatorinnen im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf (ibobb) im Schulkontext zu vernetzen und den fachlichen Austausch zu ermöglichen.  

Das BMBWF hat dazu vor kurzem einen Publikation mit Beiträgen der Speaker Ronald G. Sultana und Wolfgang Bliem sowie einem Beitrag von Michael Zeiler und Heidi Elisabeth Zesch zur psychischen Gesundheit von Schüler/innen in Österreich veröffentlicht.  

Auf der Webseite der Schulpsychologie steht die gesamte Tagungsdokumentation mit allen Präsentationen zur Verfügung (> Nachlese zur Tagung).

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Interviews zum Arbeitsmarktbedarf im Rahmen des AMS-Qualibarometers
Cover QB Interviews zum Bedarf von Berufen und Kompetenzen 
Um eine Einschätzung über aktuelle Entwicklungen des Bedarfs von Berufen und Kompetenzen zu erhalten, haben das ibw und 3s im Rahmen der Prognosen für das AMS-Qualifikationsbarometer Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Berufsbereichen befragt. Die insgesamt 84 Branchenvertreter/innen aus Betrieben, Verbänden und Ausbildungseinrichtungen konnten aufgrund des qualitativen Zugangs detailreiche und umfassende Informationen über Zusammenhänge von Trends und dem Arbeitskräftebedarf in den Berufsbereichen geben. So ist die Ausweitung digitaler Technologien in den meisten Branchen mit veränderten Anforderungen verbunden, etwa wenn in Hotellerie und Gastronomie Social-Media-Fertigkeiten gefragt sind. Häufig wurde in den Interviews auch der Mangel an Fachkräften genannt, dem Betriebe in der Papierindustrie z. B. mit der Umschulung älterer Mitarbeiter/innen begegnen.

Als wichtige Qualifikation wurde vor allem der Lehrabschluss genannt, besonders in produktionslastigen Bereichen. Die Schwerpunkte nachgefragter Kompetenzen lagen quer über alle Branchen hinweg im digitalen, technischen und kaufmännischen Bereich sowie bei Fremdsprachenkenntnissen und sozialen Kompetenzen.

Kargl, Maria / Van den Nest, Emanuel (2019): Qualitative Erhebung zum Arbeitsmarktbedarf für das AMS-Qualifikationsbarometer 2018/2019. AMS Österreich, Abt. ABI. Wien.

» Gesamtbericht & AMS FokusInfo


BMBWF: Statisches Taschenbuch 2019

Cover Statistisches Taschenbuch 2019 
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) veröffentlicht im Statistischen Taschenbuch jährlich Eckzahlen zum österreichischen Hochschulsektor. Die Publikation dokumentiert die Leistungskennzahlen (Hörer/innen, Übertrittsraten, Erfolgszahlen, Forschung & Entwicklung, Betreuungsverhältnisse usw.) an Universitäten, Fachhochschulen und anderen tertiären Bildungseinrichtungen. 

Die interaktive Version des Statistischen Taschenbuchs 2019 kann über das Datawarehouse Hochschulbereich (www.bmbwf.gv.at/unidata) abgerufen und als pdf heruntergeladen werden. Außerdem können dort über die publizierten Daten hinausgehende, selbst definierte Auswertungen vorgenommen werden.

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Kurz notiert: 
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Umfrage: Die beliebtesten digitalen Lern- und Lehrtools
Im Rahmen einer Umfrage unter ca. 2.500 Expertinnen und Expertn zur Aus- und Weiterbildung aus 46 Ländern wurden die 200 beliebtesten Tools zum Lernen und Lehren im Jahr 2019 erhoben. Eine Auswahl der besten 100 Tools wurde unter anderem für berufliches bzw. betriebliches Lernen sowie Lernen in der höheren Bildung getroffen, wo YouTube, PowerPoint und Google die vorderen Plätze belegen.
» Mehr Info
Internationales Handbuch der Berufsbildung - Österreich
In der Reihe „Internationales Handbuch der Berufsbildung“ des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurde 2019 eine von Christian Dorninger und Franz Gramlinger erstellte Ausgabe zu Österreich herausgegeben. Anhand von Strukturbeschreibungen, Basisindikatoren und Statistiken wird das österreichische Berufsbildungssystem und seine Rahmenbedingungen dargestellt.
» Info & Download
Studie: Pilotinitiative Wirtschafts- und Finanzkompetenz
Ende 2019 wurde vom ibw eine Studie zur Wirtschafts- und Finanzkompetenz österreichischer Jugendlicher veröffentlicht. In Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien wurden Lehrpläne ausgewählter Schulbücher, vorhandene empirische Befunde und Initiativen zur Förderung der Wirtschaftskompetenz untersucht und analysiert sowie Interviews mit Lehrkräften, Lehrerbildner/innen und Vertreter/innen von Initiativen geführt.
» Info & Download
Broschüre: Job-Tipps in einfache Sprache
Im Rahmen des Projekts "Jobcoaching" hat Jugend am Werk eine Broschüre herausgegeben, um in einfacher Sprache zentrale Begriffe des Arbeitslebens zu klären und über Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz zu informieren. Mit kurzen Infos, konkreten Tipps und einfachen Hilfestellungen werden Themen wie Arbeits- und Lehrvertrag, Arbeitszeit, Überstunden, Krankenstand, Urlaub usw. leicht verständlich aufbereitet.
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Unsere Fragen an ...
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... stellen wir diesen Mal Nina Fuchs. Sie ist Grafik-Designerin im Kunsthistorischen Museum und erzählt im Newsletter-Interview unter anderem über ihren Werdegang, ihren Arbeitsalltag und ihre Tätigkeitsschwerpunkt, wichtige Ausbildungsinhalte und was es braucht, um diesen Beruf auszuüben.

» Interview
Wie werde ich Grafik-Designer/in
Für den Beruf Grafik-Designer/in gibt es unterschiedliche Zugänge. Schulische Ausbildungen z. B. an Höheren Lehranstalten für Grafik- und Kommunikationsdesign sind dabei ebenso möglich wie ein Studium mit Grafikschwerpunkt an einer Fachhochschule oder Universität oder eine Lehrausbildung zum Medienfachmann/zur Medienfachfrau. Auch zahlreiche Lehrgänge an Erwachsenenbildungseinrichtungen ermöglichen eine Ausbildung für diesen Beruf. 

Grafik-DesignerInnen gestalten beispielsweise Webseiten (Web-Designer/in) oder Printprodukte (wie Zeitschriften, Prospekte, Flyer, Kataloge, Plakate, Inserate, Verpackungen). Ihr Aufgabenbereich beinhaltet alle Schritte von der visuellen Konzeption und Gestaltung bis zur druckreifen Endversion bzw. technischen Umsetzung. Sie besprechen ihre Entwürfe mit den Kundinnen und Kunden und arbeiten eng mit Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Marketing, Multimedia, Webdesign und Druck zusammen.

» Mehr auf BIC.at
Grafik
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In unserem Grafikdienst bieten wir dieses Mal einen zahlenmäßigen Überblick über die Kreativwirtschaft in Österreich. Dabei werden die Zahl der Unternehmen und ihrer Beschäftigten nach den verschiedenen Bereichen der Kreativwirtschaft dargestellt und die Größenstrukturen der Unternehmen veranschaulicht. Die Quelle für die Zahlen bildet ein Bericht der Österreichischen Kreativwirtschaft.

» Grafik
Aktuelle Termine zur Berufsorientierung
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Alle Termine und Veranstaltungen zur Berufsorientierung auf einen Blick: Das ist unser Ziel!
Bitte informieren Sie uns über Ihre Veranstaltungen, damit wir sie im nächsten NEWSletter Berufsinformation einem interessierten Publikum ankündigen können.

Wenn Ihre Ausbildungseinrichtung einen Tag der offenen Tür durchführt, teilen Sie uns den Termin bitte mit, damit wir ihn in unser Verzeichnis aufnehmen können.

Terminvorschau

Termin 1: 6. Fachtagung "Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung"
Die zweitägige Tagung am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) geht unter dem Titel „Komplexität abbilden und gestalten - was haben wir im Blick?" in Impulsvorträgen, Workshops und Foren der Frage nach, wie Einschätzungen, Interpretationen und Entscheidungen während der Bildungs- und Berufsberatung entstehen. Welche Faktoren beeinflussen die Situationsanalysen, was wird unter Umständen vernachlässigt?

In der Tagung werden erkenntnistheoretische Grundlagen über Verfahren und Methoden genauso behandelt wie politische und strukturelle Einflussfaktoren.

Eckdaten:

Start: 23. bis 24 April 2020
Ort: bifeb), St. Wolfgang (Strobl)

» Weitere Infos & Anmeldung
Termin 2: Girls' Day 2020
Mädchen und Frauen konzentrieren sich bei der Berufs- und Ausbildungswahl meist auf traditionelle Ausbildungsbereiche, in technischen Bereichen sind sie immer noch eine Minderheit. Der Girls’ Day – ein internationaler Aktionstag – will dabei helfen, diese traditionellen Muster aufzubrechen. Mädchen können einen Tag lang in einem Betrieb Berufe jenseits der ausgetretenen Pfade kennenlernen. 

Hier die Termine in den einzelnen Bundesländern, soweit bisher Informationen vorliegen.

26. März 2020:

EuRegio Girls' Day Salzburg

23. April 2020:
Girls' Day Burgenland
Girls' Day Niederösterreich
Girls' Day Oberösterreich
Girls' Day Steiermark
Girls' Day Tirol
Töchtertag Wien


Termin 3: 7. BBFK 2020
Die 7. Österreichische Berufsbildungsforschungkonferenz findet von 9. bis 10. Juli 2020 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt statt. Thema der Konferenz ist „Wie wollen wir arbeiten? Berufliches Lernen zwischen Tradition und Transformation.Die Anmeldung ist bis 25. Juni über die Konferenzwebseite möglich..

Eckdaten:

Start: 9. bis 10. Juli 2020
Ort: Klagenfurt, Alpen-Adria-Universität

» Weitere Infos & Anmeldung
Termin 4: BeSt Wien 2020
Von 5. bis 8. März findet in der Wiener Stadthalle die BeSt 2020 in Wien statt. Schulen, Universitäten, Fachhochschulen, Weiterbildungseinrichtungen, Beratungseinrichtungen usw. informieren über ihre Aus- und Weiterbildungsangebote und Bildungs- und Berufsberatungsleistungen.

Eckdaten:

Datum: 5. bis 8 März 2020
Ort:
Wien, Stadthalle

» Weitere Infos
Links
Cedefop Lifelong guidance inventory
Lifelong Guidance Inventory

Cedefop, das Europäische Zentrum zur Förderung der Berufsbildung, hat eine neue Datenbank gelauncht, in der die nationalen Bildungs- und Berufsberatungssysteme von rund 40 EU-/EWR-/EFTA-Ländern und EU-Beitrittsländern ausführlich beschreiben werden. Eine einheitliche Struktur soll dabei auch den Vergleich der verschiedenen Systeme erleichtern. 

Die zugrundeliegenden Informationen wurden mit Unterstützung der nationalen CareersNet-Expertinnen und -Experten erarbeitet und bereitgestellt. CareersNet ist ein Cedefop-Netzwerk zur Bildungs- und Berufsberatung und Laufbahnentwicklung, in dem die meisten europäischen Länder mit einem/einer unabhängigen Experten/Expertin vertreten sind. 

Derzeit (Stand Feb. 2020) sind die ersten 14 Länderberichte online. Weitere folgen in den nächsten Wochen und Monaten.
» Link
Screenshot Skills for jobs
OECD Skills for Jobs Datenbank

Um einen Überblick darüber bieten zu können, welche Skills in welchen Ländern besonders gefragt sind, hat die OECD eine Skills-Datenbank entwickelt. Diese bildet ab, welche Skills in den verschiedenen OECD-Mitgliedsländern Ländern besonders stark gefragt sind und vergleicht Angebot und Nachfrage.

Über "Discover Skills" kann die Bedeutung der definierten Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzene  und Einstellungen erkundet und verschiedene Ländern miteinander verglichen werden.

Über "Changing Career" können z. B. für einen geplanen Berufswechsel die fünf wichtigsten Fähigkeitsbereiche abgefragt werden, die für den Wechsel relevant sind, um so eine Orientierung über den Veränderungsbedarf zu erhalten.
» Link
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